Bahnanlagen sind keine Spielplätze

 

Präventionsprogramm der Bundespolizei für sicheres Verhalten auf und an Bahnanlagen.

 

Ablauf und Inhalt des Programms:

Der Präventionsbeauftragte der Bundespolizei, Herr Kaiser, beginnt mit einem etwa 45 minütigen theoretischen Unterricht. Dieser behandelt als Einstieg den Unterschied zwischen Eisenbahn- und Straßenverkehr.

Warum kann ein Zug nicht ausweichen? Hat der Zugführer ein Lenkrad?

Wie lange ist der Bremsweg den ein Zug benötigt, um nach einer Schnellbremsung  anzuhalten ? Warum braucht der Zug dafür eine viel längere Strecke als ein Auto ?

Die Straßenverkehrszeichen zum Thema Bahnübergang, teilweise in den letzten Jahren geändert, werden besprochen.

 

Dann gehen die Schulklassen in Begleitung der Lehrkräfte ( evtl. auch Eltern) und Polizeihauptmeister Kaiser zu einem nahe gelegenen Bahnübergang bzw. Bahnhof um dort das theoretisch erlernte praktisch umzusetzen.

 

Unter kundiger Anleitung von Polizeihauptmeister Kaiser wird das Überqueren des Bahnübergangs geübt. "Erst links, dann rechts und dann wieder links gucken, ob die Gleise frei sind. Auch die Ampel kann einmal nicht funktionieren."

 

Am Bahnsteig wird die weiße Linie als Sicherheitsabstand zum Gleis erklärt.

Auch die Bedienung von Notrufeinrichtungen der Eisenbahn wird den Schülern vorgeführt.

 

Bei entsprechender Gelegenheit wird sogar eine kurze Zugfahrt unternommen. Dabei wird durch Herrn Polizeihauptmeister Kaiser das richtige Verhalten im Zug, bzw. Einrichtungen im Zug (Notbremse, Notfallhammer etc.) mit den Kindern besprochen.

 

Auch Elemente der Zivilcourage werden in dem Unterricht am Bahnsteig mit eingebaut. So ist zum Beispiel das Thema Mutproben an den Gleisen wichtig. Alle vermittelten Themen werden den Kindern und Erziehungsberechtigten zum Abschluss in Form von Flyern, Malbüchern oder Kinderpässen noch mal an die Hand gegeben.